Crowdfunding erfolgreich – Symbiotische Agrikultur gedruckt

Mit Euro 10.207,- haben wir unser Crowdfundingziel erreicht und haben gleich 500 Stück „Symbiotische Agrikultur“ gedruckt. Dieses Werk hat 44 Seiten Din a 4 und
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Ausbildungen und Weiterbildungen

Seit 2010 führen wir den 72-Stundenkurs nach dem Curriculum von Bill Mollison durch.
Der Abschluß ist Voraussetzung für die Diplom-Ausbildung.


Feste und Feiern

Feste und Feiern sind Bestandteil unseres Programms und Lebens.

Besonderer Wert liegt auf Festen, die mit Vorgängen in der Natur bzw. Permakultur verbunden sind. Das sind Erntedank-Fest, Feste zu Sonnenwenden usw. , die dem Veranstaltungskalender zu entnehmen sind.
Neben diesen geplanten Festen ergeben sich im Gemeinschaftsgarten in Börlas auch weitere, manchmal spontane Feste, z.B. während Permakultur-Werkstätten, Seminaren usw.


Denkwerkstatt Geld

Viele Ideen und Initiativen scheitern vordergründig am Geld.

Menschen machen nicht das, wozu sie sich berufen fühlen und was Ihnen Befriedigung verschafft. Kinder bekommen nicht die Aufmerksamkeit, die sie brauchen, da die Eltern arbeiten. Vieles scheitert einfach am Geld. Bei der Denkwerkstatt Geld geht es darum „Geld“ oder seine Synonyme wie „Energie“ oder „Bewusstsein“ zu einer unterstützenden Kraft im Leben zu machen. Denkwerkstätten sind dazu da, neue Iden zu bekommen und alleine oder gemeinsam mit anderen über ein bestimmtes Thema nachzudenken. Aus den Gefühlen und Überlegungen der einzelnen Teilnehmer können dann kreative Ideen für die individuelle Zukunft, von Gruppen oder größeren Gemeinschaften wie Dörfern, Städten, Regionen usw. entwickelt werden.

Termine von Denkwerkstätten entnehmen Sie dem Veranstaltungskalender


Denk-Werkstätten

Denk-Werkstätten dienen der intensiven Beschäftigung mit einem Thema.

Im Unterschied zu einem Seminar, kommen hier auch Beiträge der Teilnehmer vermehrt zum Einsatz. Aus Denk-Werkstätten entwickeln sich auch meist weitere Aktivitäten und Angebote, außerdem evtl. auch Gruppen z.T. mit monatlichen Treffen.

Bisherige Denkwerkstätten waren:
Denkwerkstatt Urbane (städtische) Permakultur
Denkwerkstatt Geld

Auf Wunsch können weitere Denk-Werkstätten entstehen, die von uns und Partnern für die entsprechenden Auftraggeber durchgeführt werden.


Bauen

Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen oder Wiederverwendung von Materialien ist ein wichtiger Teil der Permakultur.

Dabei stehen sowohl ökologische, als auch ökonomische Aspekte im Blickfeld. Viele Menschen verschulden sich beim Hauskauf und arbeiten nur für Zins und Zinseszins. Materialien wie Stroh, Holz oder beides mit Lehm im Verbund mit einfachen Bauweisen und/oder wiederverwendeten Materialien, kann die Kosten stark senken

und damit unabhängig machen. Materialien wie Stroh, Holz und Lehm sind wiederverwertbar und kein Sondermüll und in der Herstellung wenig energieaufwendig.

Auch der Energieverbrauch ist durch Dämmmaßnahmen wie Grasdächern, Windschutz, Stroh als Bau- und Dämmmaterial, Ausrichtung zur Sonne, Passiv-Wärmespeicherung auch ohne teure und energieaufwändig produzierte Materialien möglich. Warmwasserversorgung ist durch multifunktionale Systeme wie Biomeiler möglich.


Energie

Permakultur beschäftigt sich in vielen Bereichen der Energie:

Durch verschiedene Maßnahmen wie windgeschütztes Bauen, Isolieren mit Naturmaterialien, z.B. Stroh, Passivwärmenutzung z.B. durch Anlehngewächshäuser, aber auch mit einfachen Systemen zur Wärmegewinnung wie einem Biomeiler nach Jean Pain (s. www.biomeiler.at )

wird versucht sich auch im Bereich Energie relativ unabhängig zu machen und ökologisch und ökonomisch sinnvoll zu handeln.


Erfolg

Wir möchten, dass Menschen erfolgreich sind und das machen, wozu sie berufen sind und wo sie auch für die Gesellschaft den größten Wert haben. Was das ist, ist individuell.

Unsere Sicht von Erfolg lehnt sich an nachfolgendem Gedicht an:

„Es hat derjenige Erfolg erzielt…

der gut gelebt hat, oft lachte und viele liebte;
Der sich die Liebe von kleinen Kindern
und den Respekt von intelligenten Männern verdiente;
Der eine Lücke gefunden hat, die er mit seinem Leben gefüllt hat
und der seine Aufgabe erfüllte;
Ob entweder durch schöne Blumen, die er züchtete,
ein vollendetes Gedicht oder eine gerettete Seele;
Dem es nie an Dankbarkeit fehlte und der die Schönheit
unserer Erde zu schätzen wusste und der nie versäumte,
dies auszudrücken:
Der immer das Beste in anderen sah
und stets sein bestes gab;
Dessen Leben eine Inspiration war und
die Erinnerung an ihn ein Segen

nach Bessie A. Stanley


Gemeinschaften

Immer mehr Menschen möchten in Gemeinschaft mit anderen Menschen sein und evtl. auch Lebens – Gemeinschaften unterschiedlicher Größe bilden.
Wir unterstützen mit unseren Partnern Gemeinschaftsbildung, vor allem auch den Bereich der Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln. Die einfachste und unverbindlichste Möglichkeit an Gemeinschaft teilzunehmen, ist die Mitarbeit und Nutzung des Gemeinschaftsgarten in Börlas.

http://www.permakultur-koller.de/permakultur_themen/gemeinschaften/


Gemüse, Blumen und Kräuter

Wir vertreiben biol. Saatgut, Jungpflanzen, Kräuter und Kräuterprodukte aus dem Gemeinschaftsgarten in Börlas (1050 – 1100m) und von Marlies Ortner vom Therapiegarten. zum Shop


Glück

Ziel all unserer Aktivitäten ist, dass Menschen und andere Lebewesen glücklich sind.

Dazu gehört sinnliche Freude an Natur, Kultur und Handwerk, erfüllende Tätigkeiten z.B. mit alten Handwerksgeräten, Anbau, Ernte und Verarbeitung von Nahrungsmitteln, Gemeinschaft, Feste und Feiern. Sonne, Wasser, Düfte, Gesundheit und Bewegung und ein Lebensstil der dem Einzelnen viele Freiräume lässt.


Gruppen

Neben oder aus den angegebenen Aktivitäten haben sich Gruppen entwickelt, die sich regelmäßig treffen oder sonst in ständigem Kontakt sind.

Manche dieser Gruppen sind offen, wie die monatlichen Stammtische des Arbeitskreis Permakultur in Betzigau und Immenstadt ( s. www.permakulturfreunde-allgaeu.de ). Andere Gruppen sind zunächst nur für Teilnehmer von Ausbildungen oder bestimmten Seminaren offen. Neben den Stammtischen ist dies z.B. die „Gruppe Geld“, die aus der Denkwerkstatt-Geld entstanden ist und sich mit persönlichen Entwicklungen der eigenen Finanzen und Geschäfte, regionalen Entwicklungen und dem Aufbau funktionierender Wirtschaftssysteme und Landnutzung beschäftigt.


Kooperationen

Kooperation statt Konkurrenz ist ein wichtiges Muster erfolgreicher Systeme in Natur und Kultur.

Erzeuger – Verbraucher – Kooperationen im Bereich Lebensmittel oder Besitz von Grund und Arbeitsplätzen sind Bestandteil der Permakultur. Bewusst gesteuerte Kooperationen zwischen den einzelnen Bestandteilen eines Ökosystems, aber auch zwischen Menschen und Gruppen sind ebenfalls wichtiger Bestandteil der Permakultur und unseres Denkens.


Lebensmittelerzeugung

Wir wollen Mittel- fürs- Leben erzeugen und zu uns nehmen.

Das bedeutet für uns ein Augenmerk auf gesunde Böden, gesunde und wirklich artgerecht gehaltene Tiere zu haben und Verzicht auf Gifte und Kunstdünger. Wirklich artgerechte Tierhaltung bedeutet, dass Tieren ihre Würde gelassen wird und z.B. keine Enthornung stattfindet. Es bedeutet auch, dass Tiere möglichst im Freien gehalten werden, kein Kraftfutter und möglichst auch keine Silage bekommen. Sie müssen die Möglichkeit bekommen artgerechte Verhalten auszuüben, wie bei Schweinen zu wühlen, zu suhlen, zu wetzen und gutes Futter (und nicht die Reste z.B. vom Fleisch ihrer Artgenossen) zu bekommen. Dabei wird verstärkt auf den Einsatz alter und robuster Haustierrassen und alter Kultursorten bei Pflanzen geachtet.


Lebenssinn, Glück und Erfolg

Viele Menschen tun nicht das, wofür sie berufen sind und was sie erfüllt.

Sie haben allerdings auch entweder keine Idee oder wissen nicht diese umzusetzen.

Durch manche Angebote wie Denkwerkstätte-Geld , Zertifikatskurs, Praktikumsmöglichkeiten und dem Austausch mit Menschen, die ähnlich oder völlig anders denken, können sie ihren Zielen näher kommen.


Permakultur – Diplomausbildung

Die Permakultur-Diplomausbildung wird von verschiedenen Akdemien in Deutschland und Österreich angeboten.


Praktikumsmöglichkeiten

Wir bieten auf Anfrage im Gemeinschaftsgarten in Börlas (ggf. auch an anderen Orten) Menschen die Möglichkeit praktische Erfahrungen in der Permakultur zu machen.

Diese Praktika erfolgen in der Regel ohne Bezahlung, evtl. mit Kost und Logis


Permakultur

Was genau Permakultur ist, ist nicht in einem Satz zu sagen.

Definitionen wie „Permakultur ist die Schaffung von kleinen Paradiesen“ schön, aber unvollständig.
Der Begriff und das Konzept der Permakultur wurde von dem Australier Bill Mollison und seinem Schüler David Holmgren Ende der 70er kreiert. 1981 bekam Bill Mollison dafür den „Right Livelihood Award“ (alternativen Nobelpreis) verliehen.

Eine 53-seitige Beschreibung „Permakultur-was ist das?“ ist in unserem Shop zu beziehen.

Permakultur basiert auf den Permakulturgrundsätzen und befasst sich mit vielen Bereichen des persönlichen und sozialen Lebens

Weiteres s. bei Wikipedia, im Shop oder bei den Permakultur-Grundsätzen und bei den Infos zu jedem anderen Punkt dieses Glossars


Permakultur – Grundsätze

Grundlage der Permakultur sind die ethischen Grundsätze, die der Begründer der Permakultur, Bill Mollison vor vielen Jahren formuliert hat:

Care for the earth
frei übersetzt: für einen verantwortlichen und pfleglichen Umgang mit der Erde und ihren Lebewesen einsetzen

Care for the people
frei übersetzt: für einen verantwortlichen und pfleglichen Umgang mit Menschen einsetzen

Limits to consumption and growth, distribution of surpluses
frei übersetzt: Verbrauch und quantitatives Wachstum von Menschen und Wirtschaft begrenzen, Teilen von Überschüssen (an Zeit, Energie und Geld)

Um diese Ziele umzusetzen, bedarf es der Schaffung geeigneter Systeme im Bereich Energie, Lebensmittelerzeugung, Verkehr, Bauen, Zusammenleben, Kooperationen.

Permakultur verwendet dafür diverse Planungssysteme, z.B. die leicht unterschiedlichen Permakulturgrundsätze von Bill Mollison und David Holmgren. Je nachdem, was geplant werden soll, ist mal Mollison, mal Holmgren zu bevorzugen, ggf. auch zu kombinieren

PK-Prinzipien nach Mollison

1. Zonenplanung
2. Sektorenplanung
3. Jedes Element erfüllt mehrere Aufgaben; jede Aufgabe wird von mehreren Elementen erfüllt
4. Räumliche Ordnung (Ort wählen mit meisten nützlichen Beziehungen)
5. Biologische MitarbeiterInnen vor „Fossilen“
6. Kreislaufwirtschaft
7. Nuster (Patterns) verstehen und in Entwurf einbauen
8. Sukzession fördern
9. Nutzung diversifizieren
10. Vielfalt als Prinzip
11. Randzoneneffekte nutzen und optimieren
12. Schichten/Stapeln

PK-Prinzipien nach Holmgreen

1. Sorgfältige Beobachtung und kontinuierliche Interaktion mit Natur/Mensch (observe and interact)
2. Fange die Energie ein + bewahre sie (catch and store energy)
3. Fahre eine Ernte ein (obtain a yield)
4. Beschränke dich und nimm Rückmeldung an (apply self-regulation and accept feedback)
5. Nutze und schätze erneuerbare Ressourcen und Leistungen (use and value renewable resources and services)
6. Produziere keinen Abfall (produce no waste)
7. Gestalte vom übergeordneten Muster zum Detail (design from patterns to details)
8. Integrieren ist besser als zerteilen (integrate rather than segregate)
9. Nutze kleine und langsame Lösungen (use small and slow solutions)
10. Nutze und schätze die Vielfalt (use and value diversity)
11. Nutze die Randzone und schätze das Nebensächliche (use edges and value the marginal)
12. Kreative Nutzung von und Antwort auf Veränderung(creatively use and respond to change)

Diese Permakulturgrundsätze sind ohne Hintergrundwissen sicher nicht zu verstehen. Sie sind Teil von Permakultur-Einführungskursen, die von uns oder anderen Anbietern, z.B. der Permakulturakademie im Alpenraum (PIA) (dort heißt der Kurs Modul 0) durchgeführt werden. Gerade die Anwendung der ethischen Grundsätze und das Umfassende der Planungsgrundsätze, bieten eine gewisse Sicherheit, dass ein System auch wirklich zukunftsfähig und nachhaltig ist und nicht eher die Probleme verstärkt.


Planungen

Geländeplan aus einer Gruppenarbeit auf einem Kleinstbauernhof
Wir planen (ggf. auch mit Partnern) Gärten, Landwirtschaftliche Höfe, Gemeinschaften und andere soziale Systeme, Energieversorgung u.v.m. im Sinne einer nachhaltigen Nutzung. Eine Planung beinhaltet nicht immer einen Geländeplan, teilweise ist dieser aber ein wesentlicher Bestandteil